Der digitale Nachlass

Das Internet ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Wenn ein Mensch verstirbt, werden seine Spuren aus dem World Wide Web nicht automatisch gelöscht. E-Mail-Konten, Online-Shop-Aktivitäten, Abonnements sowie Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken müssen rechtzeitig gekündigt werden, damit auf die Hinterbliebenen keine weiteren Belastungen zukommen.

Die nachfolgenden Anbieter bieten Hilfe bei der Verwaltung von digitalen Hinterlassenschaften an:

www.semno.de

www.columba.de

Wen betrifft der digitale Nachlass?

Wie jede andere Form des Nachlasses betrifft auch der digitale Nachlass vor allem die Angehörigen und Erben. Und zwar immer dann, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten das Internet nutzte. Ungeregelt birgt der digitale Nachlass für jeden Angehörigen das Risiko einer Reihe von finanziellen Nachteilen und insbesondere in der Trauerzeit weitere vermeidbare Unannehmlichkeiten. Gleichzeitig gehen dann auch wertvolle Erinnerungen und Vermögenswerte verloren.

Können Angehörige den digitalen Nachlass selbstständig regeln?

Voraussetzungen für eine selbständige Regelung durch die Angehörigen sind die Kenntnis der digitalen Identität und der Zugriff auf die Nutzerkonten des Verstorbenen. In der Regel liegt beides nicht oder nicht vollständig vor. Die Internetnutzung hat sich zudem in wenigen Jahren so drastisch verändert, dass eine sichere Regelung durch die Angehörigen selbst immer schwieriger bis unmöglich wird.gehen dann auch wertvolle Erinnerungen und Vermögenswerte verloren.

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